Tarifierung, Angebot, Antrag

Die Anforderungen an die Umsetzung von Tarifierungs-, Angebots- und Antragsprozessen aus Sicht des Anwenders sind einfach:

Schnell – mit wenigen Eingaben kann ein individuelles Angebot berechnet und für die Übergabe personifiziert aufbereitet werden.

Intuitiv – übersichtliche Benutzeroberflächen und Dialogfelder machen die Anwendung selbsterklärend.

Umfassend – dem Tarifvorschlag folgt das Angebote und später die Deckungsnote, möglichst in automatisierter Weiterverarbeitung über eine BiPRO-Schnittstelle und elektronischer Unterschrift auf einem mobilen Gerät.

 

Aus technisch-organisatorischer Sicht enthalten diese Funktionen jedoch weit mehr. Die Umsetzung von Tarifprodukten sollte schnell und möglichst ohne weiteren externen Aufwand realisierbar sein. FINCON setzt daher auf einen Microsoft-Excel-Compiler, mit dem in Excel beschriebene Logiken, Berechnungen und Informationen als eigenständig laufende Anwendungen unter beliebigen Betriebssystemen verfügbar gemacht werden können. Die laufende Weiterentwicklung und Wartung der Verkaufsprodukte kann somit vom Fachbereich ohne externe Unterstützung erbracht werden. Alternativ ist natürlich auch der Einsatz gängiger Produktserver, vom Kunden bereitgestellter Rechenkerne oder die Einbindung von BiPRO-Webservices möglich. 

Durch die BiPRO sind TAA-Prozesse zudem als Webservice normiert worden und im Einsatz der Vertriebs- und Kooperationspartner einer Gesellschaft dauerhaft wiederverwendbar. Automatisierte Geschäftsprozesse sind damit an den POS gerückt und können insbesondere bei der Verarbeitung von hohen Stückzahlen die Arbeitseffizienz erhöhen, erstmalig auch auf Seiten des Vertriebspartners.

BiPRO-Webservices werden für die TAA-Prozesse von zahlreichen Anbietern wie Tarifvergleichern, MVP-Herstellern und Dienstleistungsunternehmen mittlerweile erwartet und in die eigenen Geschäftsprozesse integriert. Durch die Verwendung von BiPRO-Normen reduziert sich der Aufwand für die Integration auf ein Minimum und Arbeitsabläufe werden effizienter sowie vergleichbar gemacht. Damit hat die Industrialisierung auch in der Versicherungsbranche endgültig Einzug gehalten, denn trotz unterschiedlicher Systeme und Prozessbeteiligter ist der Fremdbezug von Leistungen Dritter problemlos in die Wertschöpfungskette integrierbar.

Ansprechpartner

Jürgen Gede