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Neue Chancen für die Datenqualität in Sparkassen

Die Mitarbeiter in der Kundenberatung und der Sachbearbeitung erfassen die erforderlichen Kunden- und Objektdaten gemäß den vorgegebenen Formaten. Die Daten werden für eine erfolgreiche Steuerung und Führung sowie für die gezielte Kundenansprache aufbereitet und veredelt. Das hält die Kosten niedrig und bringt das Institut voran.


Diesem Idealbild können sich Sparkassen jetzt noch mehr annähern, denn für die Qualitätssicherung im Datenbestand zeichnet sich ein Durchbruch im Standard der Finanz Informatik ab:

Mit Einführung des neuen Integrierten Datenhaushalts (IDH) stellt die Finanz Informatik den Sparkassen die OSPlus-Anwendung "IDH-Datenqualitätsmanagement DQM" und ein dazu passendes DQM-Reporting zur Verfügung. Kosten für Postrückläufer, fehlgeleitete Werbekampagnen, schlecht begründete Kreditentscheidungen und suboptimale Standortausstattung müssen nicht länger hingenommen werden.

 

Ausgelöst durch regulatorische Anforderungen (MaRisk (AT 4.3.4 und BT 3.1) und BCBS 239) entwickelt die S Rating und Risikosysteme GmbH ein Werk von Prüfregeln. Mit der Anwendung "DQM" kann eine Sparkasse die Regeln aktivieren und ihren Datenbestand automatisiert nach Auffälligkeiten durchforsten. Festgestellte Regelabweichungen werden ausgegeben und können direkt bearbeitet werden (Einzel- und Massendatenänderung). Für eine dezentrale Bearbeitung können die Prüfergebnisse als Ereignis oder als Kampagne ausgesteuert werden. Die Prüfregeln lassen sich automatisiert regelmäßig ausführen. Über Zeitreihen in den Berichten kann der Anstieg der Datenqualität verfolgt werden.

 

Aktuell sind 262 Prüfregeln aus 11 Themenbereichen verfügbar, wobei der Schwerpunkt auf den Personendaten der Kunden liegt und dort wiederum bei den Wirtschaftsdaten. Darüber hinaus stehen drei Standardberichte zur Verfügung, je einer für die zuständigen Ebenen Vorstand, Datenqualitätsmanager und Datenmanager.

 

Sparkassen, die sich nicht mit dem ausgelieferten Regelwerk begnügen wollen, haben die Möglichkeit, sowohl das Regelwerk als auch das Berichtswesen im Standard der FI auf ihre Bedürfnisse anzupassen. Ein Ausbau kann vertiefend erfolgen (indem komplexere Sachverhalte auf Auffälligkeit geprüft werden) oder sich auf weitere Themengebiete erstrecken.

 

Dieser Eigenausbau der Anwendung ist bereits im Standard angelegt und bietet umfängliche Gestaltungsspielräume.

Der gesamte Prozess der DQM-Konfiguration, Regelanwendung und Ergebnisbearbeitung ist als "DQM-Kreislauf" aufzufassen, den die Sparkasse stetig verbessern kann.

Trotz der Vielzahl von Themen und Regeln und auch mit Nutzung der Weiterentwicklungsoptionen bleibt immer noch vieles zu tun: Z.B. liefert jede einzelne Regel für die bestehenden Daten "ihres"  Themas jeweils ein Ergebnis, welches dann einzeln der Bearbeitung zugeführt wird. So gibt es z.B. 19 Regeln für die Fehlerfeststellung bei den Adressdaten eines Kunden. Es ist sinnvoll, die Ergebnisse zu bündeln, wenn z.B. Kundenberater mit der Pflege der Adressdaten ihrer Kunden beauftragt werden.


Letztlich sind auch die vielen Prozesse zur Erfassung und Pflege von Daten mit Blick auf die Datenqualität zu optimieren. Die DQM-Prüfung leistet zwar die Indikation von Fehlern, zielt aber auf den Datenbestand ab. Sie verhindert nicht die Wiederholung der Fehler, die trotz eingebauter Kontrollen und Plausibilitätsprüfungen immer wieder in den Datenbestand gelangen oder dort durch Veralterung entstehen.

 

Im Ergebnis bietet IDH-DQM allen Instituten die lang ersehnte Chance, innerhalb von OSPlus in automatisierter, regelmäßiger Weise die notwendige Datenqualität herzustellen. Diese liefert, zusammen mit den Kundeneinwilligungen, die unmittelbare Voraussetzung, um das Kapital "Kundendaten" im Kampf um die Marktanteile in den Geschäftsfeldern, Kundensegmenten und Vertriebskanälen ertragreich einzusetzen. Bevor jedoch Datenqualitätsmanagement mit IDH-DQM in den Regelbetrieb gehen kann, muss jede Sparkasse Zeit und Ressourcen aufwenden, um ihr DQM aufzubauen.

Um den DQM-Regelkreislauf auf Ihr Haus zuzuschneiden, in Schwung zu bringen und optimal zu nutzen, bieten wir gerne unsere Unterstützung an.

 

Wie geht man ein DQM-Projekt an?

Ein Projekt zum Aufbau eines DQM in einer Sparkasse basiert – wie alle FINCON-Projekte –  auf zahlreichen Fachexpertisen zum Datenmanagement allgemein und zum Personendatenmanagement mit OSPlus. Zusammen mit den langjährigen Projekterfahrungen der FINCON ergibt sich daraus ein bewährtes Vorgehensmodell.

 

 

Das FINCON-Vorgehensmodell IDH-DQM ansehen

 

 

  1. 1. Schritt: Zusammenführung von Ausgangssituation und Zielbild

Aus der Aufnahme der Ist-Situation der Sparkasse und dem Leistungsspektrum des DQM (auf Basis der OSPlus-Anwendung) erstellen wir gemeinsam mit der Sparkasse das „Zielbild DQM“. Berücksichtigt werden dabei besonders die Ist-Datenqualität, die eingesetzten DQM-Instrumente und die bisherige Organisation. Zum Zielbild gehört auch die Festlegung der künftigen Zuständigkeiten, insbesondere des Datenqualitätsmanagers und der Datenmanager sowie im Vorstand. Sie sind die vorgesehenen Adressaten des Reportings.

 

  1. 2. Schritt: Projektdesign und -planung

Aus dem Zielbild leiten sich die Zielsetzung des Projektes, die Zeit- und Aufgabenplanung sowie die Projektorganisation und -besetzung ab.

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  2. 3. Schritt: Umsetzung in drei Phasen

Das Projekt starten wir mit einer Probephase, in der die OSPlus-Anwendung DQM administriert wird, um erste Testläufe des DQM-Kreislaufs durchzuführen. Dabei bekommt die Sparkasse ein Gefühl für die Prüfregeln und die Ausführungsschritte, bestimmt Umsetzungsprioritäten und verbucht erste Lernerfolge.

In Phase 2 wird DQM nach dem bereitstehenden OSPlus-Standard der Prüfregeln und Berichte umgesetzt, und der Schwerpunkt verlagert sich auf die optimale Bearbeitung der Prüfergebnisse. Dazu kommen die Kommunikation und ggf. Schulungen.

Im Verlauf der Phase 2 erkennt die Sparkasse schnell die Grenzen des vorhandenen Spektrums. Sie kann nun in Phase 3 ihr DQM auf ihre Bedürfnisse abgestimmt weiterentwickeln und die verfügbaren Schablonen für eigene Prüfregeln und Berichte nutzen. In dieser Phase wird DQM intensiviert, und weitere Themen werden erschlossen.


Gemeinsam erarbeiten wir Lösungen, um DQM in der Vertriebssteuerung und in den Prozessen nachhaltig zu verankern. Die Ablösung etwaiger Drittsysteme führt zu weiteren Kosteneinsparungen.

 

Aus den DQM-Berichten sind die erreichten Verbesserungen abzulesen. Die Projektorganisation wird in die Linienfunktionen zum DQM überführt. Es ist nach unserer Erfahrung empfehlenswert, wenn im Projekt ein „DQM-Expertenkreis“ gebildet wird, der nach dem Projekt in regelmäßigen Abständen einen DQM-Review durchführt und ggf. weitere Optimierungen anstößt.

 

Überzeugt Sie unsere Vorgehensweise? Sprechen Sie mit uns und erörtern Sie mit uns gerne Ihre Vorstellungen zu DQM. Sie bekommen von uns ein maßgeschneidertes Umsetzungsangebot für ein Projekt, an dessen Ende das Know-how in Ihrer Sparkasse bleibt.

 

Bei Fragen hierzu steht Ihnen André Günther gerne zu Ihrer Verfügung.

 

Der Autor des Artikels, Harald Latus, ist Managing Consultant im Kompetenz-Center Vertriebssteuerung der FINCON und verfügt über langjährige Projekterfahrung in Sparkassen und anderen Retailbanken. In den letzten Jahren hat er mehrfach leitend an Optimierungsprojekten zur Vertriebssteuerung mitgewirkt. Qualität und Management der Kundendaten stellen einen persönlichen Schwerpunkt dar.

 

 

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