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Optimierung von IT-Sachkosten in einer Großsparkasse

Sinkende Margen, Negativzinsen und auslaufende Hochverzinser machen vor keinem Sparkasseninstitut Halt und haben den Kostendruck spürbar gesteigert. Aus diesem Grund hat sich einer unserer Kunden intensiv mit der hauseigenen Ertrags- und Kostenlage auseinandergesetzt.


Die Ausgaben für IT-Anwendung und -Leistungen machen in einer Sparkasse einen beträchtlichen Anteil der Sachkosten aus. Eine wichtige Frage, mit der man sich daher in diesem Zusammenhang beschäftigen sollte, ist, ob alle Möglichkeiten der im Haus eingesetzten Systeme und Anwendungen tatsächlich vollumfänglich ausgeschöpft werden? Setzt das Institut konsequent auf die Lösungen der Finanz Informatik (FI)? Sind alle (teilweise schon standardmäßig integrierten) Leistungen der FI bekannt oder wird mit Drittsoftware gearbeitet, wo z. B. auch die unter Umständen kostengünstigeren Bordmittel von OSPlus genutzt werden könnten?

 

Unser Kunde kam zu dem Schluss, dass hier für ihn noch Optimierungspotenzial besteht. Im Jahre 2016 wurde ein Dienstleister damit beauftragt, erste Handlungsfelder zur Kostenoptimierung zu identifizieren. Die Sparkasse hat daran anschließend im Jahre 2019 die operative Analyse und Umsetzung der Kostenoptimierungen in mehreren Losen ausgeschrieben.

 

Das Gesamtprojekt umfasst die folgenden Handlungsfelder und die Betrachtung aller sachkostenrelevanten Einflussgrößen im IT-Umfeld der Sparkasse:

 

  1.  
  • FI-Kosten bankfachlich (Optimierung der Administration und Nutzung der OSPlus-Anwendungen)
  • Reduktion Sparkassen-individueller Anwendungen (Einführung eines Standards zur Bereitstellung von IT-Anwendungen, Abkündigung Drittanwendungen, zentrale Steuerung des Bestellwesens für Softwarelösungen)
  • FI-Kosten technisch (Server/Testserver, Speicherplatz, Mobile Device Management, Auswertungen, Optimierung Serverlandschaft, Arbeitsplatz- und Druckerreduktion mit festen Quoten zur Mitarbeiterkapazität)
  • Optimierung im SB-Umfeld (Auslastung Endgeräte, Serviceverträge, Standortmanagement, Befüllungskonzept, Optimierung Ver- und Entsorgung sowie Stückelung)

 

Insbesondere in den ersten beiden Punkten konnten wir als FINCON unsere Stärken ausspielen und haben den Zuschlag für die Teilprojektleitung erhalten. Mit Start im August 2019 besteht die Aufgabe darin, das von der Sparkasse in einem Vorprojekt geschätzte Ambitionsvolumen zu verifizieren und die Maßnahmen zur Hebung der jährlichen oder einmaligen Einsparungen zu erreichen.

 

Die enge Verzahnung mit den übrigen Teilprojekten und den Mitarbeitern der Sparkasse erlaubt einen umfassenden Einblick in sämtliche Handlungsfelder und Maßnahmen innerhalb des Gesamtprojektes. In vielen Fällen greifen die Maßnahmen der unterschiedlichen Teilprojekte ineinander, was aus Sicht unseres Kunden insgesamt die Effizienz steigert.

 

Eine wichtige Erkenntnis in diesem Kontext: Unter Betrachtung der Kosten führt langfristig kein Weg an den Lösungen der Finanz Informatik vorbei. Insbesondere gilt es, die Releases der Finanz Informatik konsequent umzusetzen, die Nutzungsquote von OSPlus im Gesamtkontext der bankfachlichen Prozesse in der Sparkasse zu erhöhen und im Einsatz befindliche Drittanwendungen, wenn nötig und sinnvoll, sukzessive abzulösen. Damit wird die Sparkasse in die Lage versetzt, von den durch die Finanz Informatik in Aussicht gestellten Kostenreduzierungen zu profitieren.

 

Unsere Berater sind sich bereits heute sicher, dass zum Ende der Projektlaufzeit im Dezember 2020 eine Kostenreduzierung auf Grundlage der ambitionierten Zielgrößen erreicht wird.

 

Wenn auch Sie sich aktuell mit Ihren IT-Sachkosten befassen und Impulse für eine erfolgreiche Reduzierung der Kosten und den damit verbundenen Prozessoptimierungen suchen, freuen wir uns auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen, um Sie hierbei zu unterstützen.

 

Ihre Ansprechpartner:

 

Ralph Krummel ist Managing Consultant im Kompetenzcenter OSPlus-Unterstützungsprozesse und verfügt über 33 Jahre Erfahrung in der Sparkassen-Finanzgruppe, davon 20 Jahre in leitender Position in einer Sparkasse.

 

Tobias Mallmann ist Senior Consultant und Leiter des Kompetenz Centers Service- und Vertriebsprozesse und verfügt über 23 Jahre Erfahrung in der Sparkassen-Finanzgruppe. Beide Mitarbeiter haben verschiedene Projekte in der Finanz Informatik und bei Sparkassen betreut, kennen die Prozesse einer Sparkasse und die Produkte der Finanz Informatik.

 

 

 

 

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